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Bürgerwindpark
Die Projektseite
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Einwohnerstromprojekte
für die Schweiz

Einwohnerstrom steht für unabhängigen Strom aus der Region für die Region. Die Windenergie Schweiz AG setzt sich für dauerhaft bezahlbare Stromkosten ein. Durch eine einheimische, sichere Stromversorgung wirkt Einwohnerstrom den Auswirkungen der Strommarktliberalisierung entgegen. Ziel ist es, den Strom aus Bürgerwindparks der lokalen Bevölkerung zu Vorzugskonditionen anzubieten.

Unsere Projektseite gibt Ihnen einen Überblick darüber, wie ein Bürgerwindpark in der Praxis umgesetzt wird – von der lokalen Beteiligung über die Flächennutzung bis hin zur regionalen Wertschöpfung und der Nutzung des erzeugten Stroms vor Ort.

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick darüber, wie ein Bürgerwindpark in der Praxis umgesetzt wird:
Bürgerbeteiligung: Bis zu 74,9 % der Anteile werden lokal angeboten.
Flächenpacht: Nicht nur einzelne Grundstückseigentümer profitieren, sondern alle Landeigentümer im definierten Projektgebiet.
Ein zentrales Ziel des Projekts ist die maximale Wertschöpfung in der Region.
Aus dem laufenden Betrieb des Windparks fließt jährlich ein fixer Betrag in eine Windparkstiftung bzw. einen gemeinnützigen Fonds.
Ziel ist es, der Bevölkerung und dem regionalen Gewerbe stabilen und möglichst günstigen Strom anzubieten.

Bürgerwindpark: Die Theorie
hinter der praktischen Umsetzung

Die Umsetzung unserer Bürgerwindpark-Projekte erfolgt in der Regel nach einem bewährten Muster, das jeden aktiven und passiven Beteiligten von Anfang an in das Projekt mit involviert. Unsere Erfahrung seit über 30 Jahren bildet die Grundlage für die technische, wirtschaftliche und organisatorische Ausgestaltung.

Stellen Sie uns Ihre Frage

Projekt: Allgemeine Fragen

Bürger­­beteiligung

Bis zu 74,9 % der Anteile werden lokal angeboten.

In unseren Projekten wird die Beteiligung bewusst lokal organisiert. Einwohner der Standortgemeinden, politische Gemeinden, lokale Energieversorger und regionale Unternehmen können sich am Windpark beteiligen. Bis zu 74,9 % der Anteile werden lokal angeboten.

Wichtig dabei: Private Personen und Gemeinden tragen kein finanzielles Risiko. Die Projektentwicklung bis zur Inbetriebnahme liegt vollständig bei der WES. Entscheidungen erfolgen über die lokale Gesellschaft, unter anderem an der jährlichen Generalversammlung.

Die Rendite verbleibt größtenteils in der Region – über Dividenden, Unternehmenssteuern und lokale Wertschöpfung.

Flächen­­pacht

Alle Landeigentümer im definierten Projektgebiet profitieren.

Die Nutzung von Flächen für Windenergie wird in diesem Projekt breit und transparent geregelt. Nicht nur einzelne Grundstückseigentümer profitieren, sondern alle Landeigentümer im definierten Projektgebiet.

Ein fester, nachvollziehbarer Verteilschlüssel stellt sicher:

  • garantierte Mindestvergütung pro Jahr und Standort
  • 5 % der Jahres-Netto-Stromvergütung werden an die Landeigentümer ausgeschüttet
  • keine Deckelung nach oben

Die Pachtverteilung erfolgt fair und nachvollziehbar. Zusätzlich ist der vollständige Rückbau der Anlagen vertraglich abgesichert.

Regio­na­lität

Ziel des Projekts ist die maximale Wertschöpfung in der Region.

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die maximale Wertschöpfung in der Region.
Wo immer möglich, werden lokale Unternehmen eingebunden – etwa Bauunternehmen, Elektriker, Planer, Banken und Dienstleister.

Kurze Kabeltrassen, geringe Übertragungsverluste und lokale Umsetzung sorgen dafür, dass nicht nur Strom, sondern auch Aufträge und Know-how in der Region bleiben.

Windpark­­stiftung

Jährlich ein fixer Betrag in eine Windparkstiftung bzw. einen gemeinnützigen Fonds.

Aus dem laufenden Betrieb des Windparks fließt jährlich ein fixer Betrag in eine Windparkstiftung bzw. einen gemeinnützigen Fonds.

Damit werden lokale Projekte unterstützt – zum Beispiel:

  • Begegnungszonen
  • Spielplätze
  • kleinere Infrastrukturmaßnahmen

Einwohner können Vorschläge zur Verwendung einbringen, die Entscheidung über die Mittelverwendung trifft die Gemeinde. So profitieren auch Menschen, die nicht direkt am Projekt beteiligt sind.

Allgemeine Fragen
zum Thema Bürgerwindpark

FWie funktioniert das Bürgerwindparkmodell?
A
Spätestens mit Erhalt der Baugenehmigung gründen wir eine lokale Betriebsgesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft. An diese AG können sich zum Zeitpunkt Baureife, wenn die Investitions- und Betriebskosten feststehen die lokalen Investoren als Aktionäre am Windpark beteiligen. Bis zu 74,9% der Anteile bieten wir Einwohnern der Standort- und Nachbargemeinde, lokalen Firmen und der politischen Gemeinde an. Die Windenergie Schweiz AG behält mindestens 25,1% der Anteile und kümmert sich während der Laufzeit des Windparks um die Betriebsführung der Anlagen.
— Windenergie Schweiz AG
FWie viele Windenergieanlagen braucht es für die Energiestrategie 2050?
A

Im Rahmen der Energiestrategie 2050 wurde für die Windenergie ein Ausbauziel von 4,3 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr festgelegt. Um dieses Ziel zu erreichen, werden voraussichtlich etwa 800 bis 1.000 Windenergieanlagen benötigt.

Eine aktuelle Studie des Bundesamts für Energie (BFE) geht sogar von einem deutlich höheren Potenzial aus. Demnach könnten in der Schweiz bis zu 27,5 TWh Windstrom pro Jahr erzeugt werden. Das entspräche beinahe der Hälfte des heutigen Strombedarfs des Landes.

— Windenergie Schweiz AG
FWie verändert sich das Landschaftsbild durch Windenergieanlagen?
A

Windenergieanlagen verändern das Landschaftsbild – das ist unbestritten. Allerdings gilt das auch für Bahnlinien, Autobahnen, Industrieanlagen, Skilifte, Kraftwerke oder Stromleitungen. Jede Form von Infrastruktur hat Einfluss auf ihre Umgebung.

Im Unterschied zu anderen Energieformen sind Windenergieanlagen jedoch zeitlich begrenzt. Sie werden in der Regel für 20 bis 30 Jahre betrieben. Danach können sie innerhalb kurzer Zeit vollständig zurückgebaut werden – ohne dauerhafte Spuren in der Landschaft. Der ursprüngliche Zustand der Natur lässt sich vollständig wiederherstellen.

Zudem ist der Flächenbedarf vergleichsweise gering. Für eine moderne 6-MW-Anlage mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 10.000 MWh werden dauerhaft lediglich etwa 1.500 bis 2.000 Quadratmeter benötigt. Der übrige Teil der Fläche kann weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden.

Zum Vergleich: Um dieselbe Strommenge mit Photovoltaik zu erzeugen, wären etwa 70.000 Quadratmeter Fläche erforderlich – das entspricht ungefähr zehn Fussballfeldern.

— Windenergie Schweiz AG
FWarum braucht die Schweiz neue Stromerzeugungsanlagen?
A

Der Stromverbrauch in der Schweiz wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Gründe dafür sind unter anderem die zunehmende Digitalisierung, mehr Elektrofahrzeuge und die Elektrifizierung industrieller Prozesse. Gleichzeitig werden die bestehenden Kernkraftwerke schrittweise abgeschaltet. Der VSE (Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen) geht davon aus, dass der Strombedarf von aktuell 60 TWh p.a. bis 2050 auf ca. 90 TWH steigen wird.

Um die Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen und die Abhängigkeit vom Stromimport aus dem Ausland zu reduzieren müssen deshalb zahlreiche neue Stromerzeugungsanlagen gebaut und in Betrieb genommen werden.

— Windenergie Schweiz AG
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